Freitag, 4. Januar 2013

HS-Aufgabe: Filter

Zur Zeit sind die Aufgaben bei Happy Shooting recht nah an der Fotografie. Diesmal war es der Begriff "Filter".

Farbfilter
HS-Aufgabe: Filter (c) Ehrhardt Petter
Da bietet sich einiges als Umsetzung an. Von einfachem Licht, das durch buntes Glas fällt, über Küchen- und Tütenfilter bis zu großen Behältern zum Abscheiden von Dreck in Flüssigkeiten.

Montag, 31. Dezember 2012

Belichtungszeit bei Zeitraffern


Warum setzt man DSLR-Kameras für die Erstellung von Zeitrafferfilmen (Time Lapse) ein?
Es gibt eine Reihe von Gründen. Einer wird aber immer gerne vergessen. Man kann die Belichtungszeit der einzelnen Bilder geregelt werden.
Wozu? Jeder eifrige Seher der "Sendung mit der Maus" kennt die Zeitraffer in denen sich z.B. Kräne  abgehackt bewegen.
Das geht auch "runder", indem man die Belichtungszeit verlängert. Im Idealfall erreicht man die Hälfte des Intervalls. Dann erreicht man einen Eindruck, der dicht an die Bewegungen im Kino herankommt.

Aber wie viel macht das genau aus? Dazu habe ich ein paar Testreihen gemacht. Die Kurzform findet ihr in folgendem Video.


Macht Euch selber ein Bild.

Weitere Infos dazu bekommt man übrigens bei Gunter Wegner (http://www.gwegner.de/)

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Material für LAPP

Nach dem Workshop zum Thema LAPP bin ich jetzt auf der Suche nach etwas Equipment.
Mehr zufällig ich bin da auf ein schon abgelaufenes Kickstarter-Projekt gestolpert: Professional "X-Treme" LED Poi, Hoops and Staff Props.

Dabei handelt es sich um LED-Lichter für Artisten. Zum Kreise drehen als Stab, Ring oder zum Schleudern. Ein Vorteil gegenüber "normalen" LED-Ketten: Es muss sehr hell sein, damit die Zuschauer mehr als einen sich bewegenden Punkt sehen. Damit ist es als Werkzeug für LAPP geradezu prädestiniert.

Man kann das Equipment bereits im Shop des Herstellers kaufen: http://www.trickconcepts.com/Glow-C147.aspx

Mal sehen, was vom Weihnachtsgeld übrig bleibt...

Mittwoch, 28. November 2012

Bert Stephanies Confessions XL Teil 2 erschienen

Mehr durch Zufall bin ich gerade darüber gestolpert, dass Bert Stephani (http://bertstephani.com/) den zweiten Teil seiner Guerilla Shooting-Serie herausgebracht hat (http://www.confessionsxl.com/Confessions_XL/Home/Home.html).

Damit keiner enttäuscht ist, hier schon die Nachteile der Serie. Zum einen muss man des englischen mächtig sein. Zum kosten kosten die Videos Geld. Aber die 10€ pro Folge sind vollkommen gerechtfertigt. (Die erste Ausgabe der Serie gibt es gerade für 8€.)

Dafür bekommt man dann aber auch jeweils über 2 Stunden Video zum Download. In diesen Videos werden einzelne Modell-Shootings genau erklärt. Vom eingesetzten Material bis zur Nachbearbeitung im Computer. Das besondere: Er versucht mit einer recht kleinen Ausstattung aus zu kommen. Kamera ein Blitz mit Fernauslöser. Das war es im Kern. Und natürlich professionelle Ergebnisse.

Für Profis ist da wohl nicht allzu viel neues drin. Für Leute wie mich, die nur gelegentlich Porträts machen, ist es aber eine Fundgrube.

Montag, 12. November 2012

TFTTF-Beitrag über einen Videodreh mit DSLR

Da hatte ich mich neulich doch über das Fehlen von Büchern zumThema Videos mit DSLR beschwert. Daran hat sich wohl noch nicht geändert.

Aber hier kann das Netz wirklich aushelfen. Letzte Woche erst hat Chris Marquardt auf seinem Blog Tips from the Top floor einen Audio-/Podcastbeitrag dazu veröffentlicht. Wirklich hörenswert.
Das ist kein rein technischer Beitrag. Es geht auch viel um das Thema "kleine Produktion selber gemacht - oder wie umgehe ich die ganze Bürokratie".

Allerdings muss man der englischen Sprache mächtig sein.

Der Link: tfttf575 – No Permission

Donnerstag, 8. November 2012

LAPP-Workshop mit JanLeonardo

Am Wochenende war mal wieder Workshopzeit. Das Thema diesmal war Lightpainting. Referent war niemand geringeres als JanLeonardo (http://www.lightart-photography.de/)

wobling gate (Ehrhardt Petter)
Die erste Nacht verbrachten wir im Hamburger Hafen. Thema war das Ausleuchten von Szenarien mit starken Taschenlampen: Das sanfte Hervorheben von einzelnen Teilen, das Unterstreichen von Strukturen und das Ausleuchten ganzer Gebäude. Das Ergebnis: Bilder, die schon fast an HDR erinnerten. Die Grundlage für aussagekräftige Nachtbilder.

In der zweiten Nacht ging es - nach einem ausgiebigen Theorieteil - in ein altes, verfallenes Gebäude. Und dort übten wir uns an der Kür: Light Art Performance Photographie - kurz LAPP.
Auch wenn wir nur einfache Figuren ausprobierten; die Bilder waren ungewöhnlich und sehenswert.
Das ungewöhnliche daran. Hier musste man seine Position hinter der Kamera auch einmal verlassen. Denn für das Bild braucht es einen Akteur vor der Linse. Als Fotograf nicht nur der Beobachter sondern auch der Akteur zu sein, bedarf einiges Umdenken.

Ein rundum gelungener Workshop der FF-Fotoschule.
Jetzt beginnt das Training.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wo sind die Bücher für DSLR-Video?


Für alles gibt es Bücher. Massen an Büchern.
Nun hatte ich plötzlich die Anforderung, bei extremen Bedingungen auch ein paar Szenen auf Video festzuhalten. Da bot sich die DSLR als Kamera ja geradezu an.
Dennoch - meine Videokenntnisse sind schon ein bisschen eingestaubt. Und alle reden davon, wieviel mehr das Filmen mit mit der DSLR bringt. Zeit das Wissen aufzufrischen.
Tja; und das war es dann. Eine Suche bei dem allseits bekannten Onlinebuchhändler ergab gerade einmal ein halbes Dutzend Bücher zu dem Thema. Das konnte doch nicht sein.
Und dann zerfallen diese Bücher auch noch in zwei Gruppen: Bücher für Fotografen, die ihre Videofunktion nutzen wollen. Und Bücher für Videofilmer, die die Vorzüge der DSLR nutzen möchten. Da bleibt dann faktisch nichts.
Wenn ich bedenke, welche Aufwand um die Videofunktion gemacht wird, ist das traurig. Gibt es hier mehr Hype als tatsächliche Aktivität? Nur daran, dass sich das Filmen mit der DSLR in vielen Bereichen nicht von professionellem oder Hobby-Equipment unterscheidet, kann es nicht liegen. Ich kenne (jetzt) alle drei Varianten. Und es gibt deutliche Unterschiede. Und es hat das auch sonst noch niemand davon abgehalten, das 25-te Buch zu einem Thema zu schreiben.
Naja, ich habe mir dann einiges aus dem Internet gezogen und mein Wissen entstaubt.
Die Bilder um Mitternacht im Fackelschein im (nassen) Wald wurden übrigens überraschend gut.

Samstag, 20. Oktober 2012

es gibt einfach Tage...

Da wollte ich zur Dämmerung die Kieler Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal fotografieren. Also bin ich zur Holtenauer Hochbrücke gefahren. Von dort hat man einen hervorragenden Überblick über die Anlage und einen Parkplatz.
Auf der Brücke habe ich dann das Stativ aufgebaut. Objektiv auf die Kamera gesetzt. Und dann die Kamera aufs Stativ. Soweit so gut.
Und dann machte es "pling" und die sah nur noch etwas nach unten fallen. Das Objektiv war abgefallen und befand sich im freien Fall nach unten. Ich hatte es wohl nicht richtig aufgesetzt...
Gut 40m Höhe ist schon eine ganze Menge. Und so konnte ich den trudelnden Flug mehrere Sekunden beobachten. Es landete zum Glück im Wasser. Die Angler am nahen Ufer dürften einen ziemlichen Schreck bekommen haben.
Totalverlust. Mist. Auch wenn es "nur" unser 35mm/1.8 war.
Es gibt einfach Tage ...

Freitag, 28. September 2012

Android auf der Kamera und Nik Software

Nicht nur Nikon hat eine Kompaktkamera mit Android herausgebracht. Auch Samsung ist mit dabei(http://www.niksoftware.com/site/).
Eigentlich nichts, was nicht zu erwarten war. Was mich etwas wundert sind die Kommentare. "Ein Handy mit besserer Kamera und ohne Telefon" scheint die generelle Einstellung der Kommentartoren zu sein. Warum? Nur weil sich Android vor allem auf Handys durchgesetzt hat?
Es ist und bleibt ein Betriebssystem für Minicomputer - mit starker Integration von Multimediaperipherie. Was hier passiert ist nicht mehr und nicht weniger, als dass ein offenes Betriebssystem in die Kamera integriert wird. Man kann sich also die Trennung von Aufnahme (Kamera) und Bearbeitung (Computer) auf zwei Geräte sparen.
Dass eine solche integrierte Umgebung einen Markt hat, zeigte das iPhone: ein Minicomputer (mit Telefon - aber wer kauft schon ein iPhone wegen des Telefons...) und eine brauchbare Kamera. Das hat zu einer neuen Schwemme an Bildern, Fotografen und Programmen geführt. (Ob man das gut findet, steht auf einem anderen Blatt.)
Und jetzt ziehen die Kamerahersteller langsam nach - von der anderen Seite. Die Kameratechnik beherrschen sie; jetzt kommt der offene Minicomputer.
Und der Herstelles des Betriebssystems? Google kauft so nebenbei Nick Software. Einen Hersteller von Berabeitungssoftware auch für Kleincomputer. Es mag Zufall sein, sicher wäre ich mir da nicht.
Viele anderen "Neuerungen" gegenüber einer reinen Kamera wie das WLan sind nur noch konsequente Erweiterungen. Wie sonst sollte der Computer mit der Außenwelt reden. Ein Transfer per SD-Karte über einen weiteren Computer würde das ganze Konzept wieder ad absurdum führen. Hier geht es also weniger um die Übertragung an Facebook und Co. Hier geht es um Notwendigkeiten für den Betrieb. Sonst könnten sich die Hersteller den Versuch auch sparen.
Ganz offen gesagt: Die ersten Schritte sind sehr zögerlich. Die Hersteller trauen sich nicht so recht auf das neue Gebiet. Das ist die größte Gefahr für diese Entwicklung.
Aber wenn die Kamerahersteller es nicht tun, werden in Kürze die Smartphonehersteller den Markt übernehmen. Apple und Nokia haben ja schon Fahrt aufgenommen.
Wie auch immer, in zwei bis drei Jahren erwarte ich die erste EVIL- oder DSLR-Kameras mit einem Betriebssystem wie Android oder iOS auf dem Markt.

Dienstag, 11. September 2012

iPhone Bilder auf Polaroid

The Impossible Project versucht iPhone Bilder auf Papier auszugeben.
Dazu wird der Bildschirm auf Polaroid abgelichtet. Unter Kickstarter kann man sich an dem Projekt beteiligen (http://www.kickstarter.com/projects/impossible/impossible-instant-lab-turn-iphone-images-into-rea).
Technisch wird dabei einfach nur das Display auf Polaroid abfotografiert. Nachdem Polaroid selber die Herstellung der Filme eingestellt hat, hat sich jetzt The Impossible Project dem Verschrieben.
Für die Ausgabe wird eine spezielle App einsetzt. Ich vermute, dass diese App zum einen das Bild "umdreht". Sonst wäre das Ergebnis spieglverkehrt. Zum anderen wird die Belichtungszeit darüber gesteuert. Das entnehme ich zumindest dem Einführungsfilm. Damit lässt sich das Gerät nicht für beliebige Bildschirmwiedergaben verwenden.
Das Gerät eselber rinnert stark an eine Polaroidkamera klassischer Bauweise.
Es wird von DHW Fototechnik entwickelt. DHW ist ein Rest der Firma, die früher unter Rollei bekannt war - nicht zu verwechseln mit der Firma RCP, die die heutigen Rollei-Kameras vertreibt. Tod gesagte leben offensichtlich wirklich länger.

HighTech meets LowTech - zumindest vom Gefühl her. Aber es ist ein Schritt heraus aus dem "digitalen Dark Age". Wenn jetzt noch die Qualität stimmt, eine nette Spielerei - oder sogar etwas mehr.
Denn die schnelle Ausgabe von iPhonebildern ist immer ein Problem, da Apple hier vieles zuriegelt.
Ich bin einmal gespannt.