Donnerstag, 31. Mai 2012

JedenTagEinIPhonePhoto- kleines Resume

Also ich bin immer noch dabei, täglich ein Foto mit dem iPhone zuschießen, dass man zeigen kann.
Nach gut 3 Wochen zeigt sich doch, dass das gar nicht so einfach ist. Es hat sich schon jetzt einiges in meinem Photoverhalten geändert.

Zum einen ist mein normaler "Bewegungsraum" nicht so groß, dass sich so ohne weiteres jeden Tag ein interessantes Motiv quasi vor die Linse wirft.
Auch der Zeitrahmen ist bei mir nicht so großzügig, dass ich mich jeden Tag intensiv damit beschäftigen kann. Ich habe noch einen Broterwerb und Familie.
Und auch der Umgang mit dem iPhone will erst einmal geübt werden.


Disziplin ist da schon gefragt. Wem am Abend um 23 Uhr kurz vor dem zu Bett gehen einfällt, dass er noch ein Photo machen muss, hat meistens ein Problem. Ich bin jetzt dazu übergegangen, mir am Morgen gleich einen Zeitraum dafür zu reservieren. Das kann auch ganz einfach der Vorsatz sein, auf der Heimfahrt von der Arbeit einmal an einer Straßenecke zu parken und sich dort umzusehen. Es hilft.

Die Qualität der Bilder leidet darunter natürlich etwas. Es entsteht ein Hang dazu, auch trivialem eine gewisse Bedeutung beizumessen. Die Ansprüche sinken etwas. Das sehe ich gar nicht einmal negativ. Ich kann nicht jeden Tag durch eine neue Höchstleistung glänzen. Also warum sich nicht einmal zu seiner Mittelmäßigkeit bekennen. Ich habe viel darüber nachgedacht - ich fahre schließlich täglich über eine Stunde Auto. Doch davon in späteren Beiträgen mehr.

Es ist nur ein Bild täglich - aber es will veröffentlicht werden. Gerade nach so einem langen Wochenende wie dem letzten in der Internet-Pampa, stauen sich die Bilder schnell. Keine Ahnung warum. Es ist zugegeben nicht viel Arbeit. Aber es steht immer wie eine Wand vor einem - vor allem, wenn das Bild des Tages nicht gerade der Brüller ist. Ich bin jetzt gerade dabei, meinen Workflow umzustellen. Wenn es funktioniert, erzähle ich wie. Sonst gehe ich wieder auf die vollmanuelle Variante zurück.

Man muss Mut entwickeln. gerade wenn die Zeit einmal wieder knapp war, sinkt der Anspruch bei der Aufnahme rapide. Und dann stehe ich abends mit Bilder da, die ich - sagen wir mal - nicht für einen Wettbewerb auswählen würde. Das kostet erst einmal Überwindung.

Das Fotografieren mit der "großen" Kamera wird weniger. Es ist so. Die Zeit ist begrenzt und teilen kann ich mich noch nicht (Wie weit ist eigentlich das Klonen?).


Kommen wir zum positiven. Ich muss feststellen, diese Aktion inspiriert. Sie bringt mich im Umgang mit dem Fotografieren als solches und im Blick auf die Umgebung voran. Und man bekommt ein professionelleres Herangehen. Ich muss jetzt halt ein Foto in der Situation machen. Und es muss - für mich - vorzeigbar sein.

Insgesamt kann ich sagen: Trotz aller Probleme werde ich weiter machen.

persönliche Notiz:
iPhone aufräumen. Der Speicher wird knapp.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen