Samstag, 16. Juni 2012

FluCard - erste Erfahrungen

Seit einer Woche liegt jetzt die FluCard bei mir auf dem Schreibtisch. Zeit sie endlich einmal zu testen.
Bei der FluCard handelt es sich um eine SD-Karte mit Transfer per WiFi ähnlich der EyeFi-Karten. Die EyeFi-Karte hatte ich schon getestet. Aber aufgrund ihrer Geschwätzigkeit in Richtung Herstellerportal kam sie für mich privat und den Einsatz in der Firma nicht in Frage.
Also habe ich nach einem Anbieter für die FluCard gesucht. Das war gar nicht so einfach. Letztendlich habe ich mit der Firma K&P Electronic GmbH in Erkrath einen Importeur und Großhändler gefunden. Ob der allerdings an Privatpersonen liefert, kann ich nicht sagen.
Geliefert wird die Karte und eine kurze Anleitung. Zusatzsoftware gibt es nicht. Diese ist für einen einfachen Betrieb auch nicht nötig.

Erste Überraschung nach dem Einlegen. Bei der Karte piept es. Sie hat einen eingebauten Pieper um Statusinformationen mitteilen zu können.
Die Bedienung folgt einem ungewöhnlichen Konzept. Um eine Funktion aufzurufen, löscht man ein Bild auf der Karte. Es gibt vier solcher Bilder: "Setting/Review", "Sender", "Receiver" und "Server Upload".

Da ich über die Karte Bilder auf einen Server hochladen wollte, musste die Karte erst einmal konfiguriert werden. Dazu löscht man das Bild "Setting/Review". Die Karte gibt ein paar Töne ab. Jetzt soll man ein WiFI-Netz mit dem Namen FluCard suchen. Das ist gar nicht so einfach. Am Anfang habe ich "Probleme", denn die Karte ist nicht die schnellste. Ich war zu ungeduldig. Erst nach einiger Zeit fand ich heraus, dass die Karte sich Zeit lässt. Man muss Geduld haben.
Dann klappte es. Ein Passwort ist nicht nötig. Der Computer nutzte die FluCard als Netzwerkverbindung. Das ist aber wieder ein Problem. Es kann nur eine WiFi-Verbindung auf meinem Notebook geben. Ohne Ethernetkabel wird mit der Konfiguration die Verbindung zum Rest der Welt getrennt. Wer sich da mit dem WiFi auf seinem Computer nicht auskennt, könnte schnell zur Verzweiflung getrieben werden. Zum Glück ist die Konfiguration der Karte nicht allzu oft nötig.

Die Konfiguration erfolgt über den Internetbrowser. Die Adresse steht in der Anleitung.
Auf der "Webseite" kann man sich übrigens auch die Bilder auf der Karte ansehen und herunterladen.
Die Konfiguration für den Betrieb im WLan ist recht einfach und intuitiv. Es lassen sich mehrere WLan-Netze durch Eingabe von Namen und Passwort einstellen. Als Upload zu einem eigenen Server steht (wieder) nur FTP zur Verfügung.
Das sollte es gewesen sein. Jetzt die Kamera ausschalten und wieder anschalten. Damit wird die Karte wieder zurückgesetzt. Die Bilder zur Steuerung sind wieder alle da.
Jetzt löscht man die Ansicht für "Server Upload". Danach sollten die Bilder übertragen werden. Ich sage: "sollten", denn bisher hat das noch nicht funktioniert. Stattdessen gibt es ein ausgeprägtes Gebimmel. Ohne Erfolg. FTP funktioniert - da werde ich weiter testen müssen.

Die Verbindung zum Netzwerk klappte übrigens. Denn dann auch hier noch eine "nette" Überraschung. Nach einigem Herumspielen mit der Karte erschien ein neues Bild: "FluCard Pro 16GB coming soon." Eindeutig Werbung. Die kann nur aus dem Internet gekommen sein. Die FluCard redet also mit dem Internet und der Homepage von FluCard - vermute ich mal.

Zum Schluss noch eine Anmerkung. Mit der Karte wird keine Software geliefert. Dennoch gibt es einiges als Download auf der Seite des Herstellers (http://www.flu-card.com/apps.html). Die habe ich mir aber noch nicht angesehen.

Weiteres folgt in Kürze.

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