Sonntag, 24. Juni 2012

Radrennen vom Motorrad fotografieren - vergesst es

Heute saß ich mal wieder beim Triathlon auf einem Motorrad. Diesmal gab es sogar ein Rennen mit "Windschattenfreigabe". Das Radfahren entspricht dann einem normalen Radrennen - beim Triathlon eher selten.
Vor zwei Monaten hatte ich das Thema Radrennen vom Motorrad fotografieren. Daher dachte ich mir, probiere es doch einmal aus (hatte ich noch nicht). Der Versuch hat nicht lange gedauert. Den ersten Anlauf habe ich mit dem iPhone gemacht. Es ist leichter zu handhaben als eine DSLR.

Das Ergebnis war, dass ich mir einen weiteren Versuch erspart habe. Die Bilder geben die Dynamik eines Radrennens nicht wieder. Um die Ungenauigkeit des Motorradfahrens auszugleichen müsste ich auf eine kurze Belichtungszeit (< 1/250sec) gehen. Da friert die ganze Szene aber ein. Die Mitziehbilder, die meine Frau währenddessen vom Rand gemacht hat, zeigen wesentlich mehr Dynamik.
Also wozu der Aufwand? Für ein Foto lohnt es sich - meiner Ansicht nach - nicht.

Außerdem haben sich die von mir schon genannten Probleme mit Sitzposition, Fahrstil und Perspektive im wesentlichen bestätigt.

Der einzige Vorteil des Fotografierens vom Motorrad sehe ich in der Möglichkeit, einen einzelnen Fahrer oder eine kleine Gruppe permanent im Fokus zu haben. Ob das aber auf viel Gegenliebe bei Ausrichter, Sportler und Kampfgericht stößt, wage ich zu bezweifeln. Und auch dann würde ich mir überlegen, ob ich nicht immer wieder ein Stück vorfahre und zum Fotografieren anhalte.

Zwei Punkte noch.
Erstens: Mit Video ist das etwas anderes.
Zweitens: Ich hatte leider keine Genehmigung fürs Fotografieren. Also werde ich keine Bilder hier reinstellen. Sorry.

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