Dienstag, 26. Juni 2012

Und wir diskutieren 40 MPixel...

Auf Heise fand ich gerade einen Beitrag über eine Gigapixel-Kamera (Heise-Artikel, Originalbericht bei Nature, Youtube-Video).

Es ist ein Prototyp, der schon aufgrund seines Umfangs nichts für die Handtasche ist. Eine Angabe zur Größe wurde zwar nicht gemacht, aber die eingebauten Details lassen mich auf eine Seitenlänge von 80cm bis 1m schließen. Aber das wird sich sicher schnell ändern. Auch an eine Videokamera nach dem Prinzip wird schon gebaut.

In Anbetracht dieser Pixelzahlen, wirkt die Diskussion um die Nikon D800 irgendwie kleinkariert...

Interessant sind die die Ideen der Entwickler, die man im Youtube-Video hören kann. Losgehen, ein Motiv finden und es zu fotografieren, gehört damit der Vergangenheit an. Zukünftig geht man los, fotografiert und wählt dann das Bild per Crop aus. Die Pixelzahl macht es möglich.

Das Konzept jetzt noch mit der Lytro Lightfield Camera kombiniert und die Bilder werden quasi zu hause geschossen. Bildgestaltung vor Ort scheint da überflüssig. Ich sage bewusst scheint. Denn ich glaube nicht daran. Wenn ein Anblick nichts hergibt, dann ist es egal, ob ich erst schaue und dann fotografiere oder umgekehrt.

Ich sehe schon die Leute, die einfach einmal aufs geradewohl ein Bild machen und dann abends einen Ausschnitt darin suchen. Das es Leute mit der Zeit gibt, hat Google Streetview ja schon gezeigt.
Ich bin gespannt.

(Aber meinen quadratischen Sensor bekomme ich wohl immer noch nicht...).

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