Freitag, 20. Juli 2012

Aktionen zum Fotobooth

Bisher habe ich viermal ein Fotobooth aufgebaut - ausschließlich für Kinder. Das klappte sehr zufriedenstellend. Es gibt immer genug Gäste, die sich gerne vor der Kamera produzieren.
Dennoch stelle ich mir die Frage, wie kann man das Thema noch etwas aufwerten.

Folgende Ideen habe ich bis jetzt gesammelt:

Verkleiden...

... ist natürlich der Klassiker. Verkleidung ist seit je her für viele eine Möglichkeit sich auszudrücken. Gleichzeitig hilft es, Hemmnisse zu überwinden - behaupten wenigstens die Karneval-Historiker.
Das setzt aber einen entsprechenden Fundus voraus...
Bei Kindern muss man noch mit den Empfindlichkeiten der Eltern rechnen. Ich hatte zum Beispiel einen Teil meiner Live-Rollenspiel-Ausrüstung geholt. Dazu gehörten auch Schwerter aus Schaumstoff - harmloser als die meisten Produkte für Kinder. Die Kinder waren begeistert. Einige Eltern fanden die gestellten Kampfszenen weniger witzig. (Die Bilder habe ich natürlich umgehend gelöscht).

Express yourself

Ein großer Zeichenblock, ein paar Eddings und die Gäste können eine Botschaft herstellen. Mit der fotografieren sie sich dann. 
Damit bekommt die Aktion dann noch einen "seriösen" Anstrich. (Ob sie den braucht ist eine andere Frage.)
Wenn es für die Veranstaltung, auf der der Fotobooth stattfindet, ein Thema gibt, ist das eine gute Erweiterung. Die Aussagen müssen dann zum Veranstaltungsthema passen.
Wichtig ist das "yourself". Jeder sollte seine Aussagen selber verfassen oder zumindest aussuchen. 
Auf einer Veranstaltung kam ein Gruppenleiter auf den Gedanken, andere die Tafeln blind vorführen zu lassen. Das gab viel Gelächter und dann auch Tränen. Ich musste Bilder direkt löschen. Das nächste Mal werde ich mich bei so einer Aktion weigern.

Freunde zusammen

Ein besonderes Thema: Zeigt Eure Freundschaft. Es lässt sich mit dem "Express yourself" kombinieren.
Das war bisher immer sehr beliebt. Auch wenn die Bilder manchmal nicht nach Freundschaft aussahen (Schwitzkasten u.ä.). O.K. Gerade Jungs habe da wohl manchmal eigene Vorstellungen von "Freundschaftsbeweisen".

Und warum als Fotobooth?

Natürlich könnte man das auch "normal" fotografieren. Das heißt, ein Fotograf macht die Aufnahmen. 
Aber die Gäste fühlen sich im Fotobooth weniger beobachtet und agieren freier. Man muss nicht erst den Menschen selber finden - das tut er ganz von alleine.
Und die Bilder sind auch nicht schlechter als bei einem durchschnittlichen Shooting. Zumindest kann sich nachher keiner über die Posen beschweren.

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